Die Bedeutung Wismars als Handelshafen an der Ostsee endete nach dem Dreißigjährigen Krieg. Die Stadt war von da an bis 1803 unter schwedischer Herrschaft. Sie besitzt unzählige Backstein- und Fachwerkhäuser, von denen derzeit viele restauriert werden. Die Straßen und der Hafen bilden ein malerisches Gesamtbild. Sehenswert sind das Gebäude Alter Schwede aus dem 14. Jahrhundert und das Schabbellhaus aus der Renaissancezeit, in dem ein Stadtgeschichtliches Museum untergebracht ist. Die Nikolaikirche besitzt ein 37 Meter hohes Mittelschiff. Die Wasserkunst, ein Pavillon im Renaissancestil, mittels dessen die Stadt mit Wasser versorgt wurde, liegt an der Südostseite des Marktplatzes. Als Weltkulturerbe steht die Hansestadt seit Mai 2002 zusammen mit der Altstadt der Hansestadt Stralsund unter dem besonderen Schutz der UNESCO.
Die Insel Poel, das jüngste Ostseebad des Landes, liegt im Dreieck zwischen den Hansestädten Lübeck, Wismar und Rostock und bietet alles für einen erholsamen Urlaub. Seit fast hundert Jahren nutzen Inselgäste die Ruhe und die heilsame Seeluft zur Erholung und um ihre Gesundheit zu fördern. |